Die göttliche Ordnung

Land/Jahr Schweiz 2017
Regie Petra Volpe
Darsteller Marie Leuenberger, Max Simonischek u.a.
Länge 96 Minuten
Altersfreigabe Sehenswert ab 14

Nora ist eine junge Hausfrau und Mutter, die 1971 mit ihrem Mann und zwei Söhnen in einem beschaulichen Schweizer Dorf lebt. Der Dorf- und Familienfrieden gerät jedoch gehörig ins Wanken, als Nora beginnt, sich für das Frauenstimmrecht einzusetzen. Im Schweizer Dorfidyll treffen in dieser warmherzigen Komödie chauvinistische Vorurteile und echte Frauen-Solidarität aufeinander. 

Anfang der 1970er-Jahre wandelt sich eine Hausfrau aus einem Dorf im Appenzellischen unter dem Einfluss der Debatte um das Frauenwahlrecht in der Schweiz zur sanften Streiterin für die Sache. Doch ihr öffentliches Engagement sorgt sowohl im Dorf als auch in ihrer Ehe für Spannungen. Hintersinnige Tragikomödie, die auf authentischen Erlebnissen beruht, was sich in der stimmungsvollen Verdichtung von Geist und Atmosphäre der damaligen Zeit manifestiert. Die erfrischende, unterhaltsame Lektion in Sachen direkter Demokratie erzählt nebenbei die Geschichte der sexuellen Revolution in der Schweiz. 

Kinotipp der katholischen Filmkritik 342/August 2017